Schwitzhütten

Schwitzhütten sind uralte Reinigungszeremonien die in fast allen Kulturen Verwendung fanden. Heutzutage werden sie hauptsächlich von indianischen und afrikanischen Stämmen zum Zwecke der Heilung und Harmonisierung eingesetzt. Seit ca. dreißig Jahren haben sie Einzug in die Welt der alternativen westlichen Bewusstseinsbewegung gehalten.

Die Schwitzhütte selbst besteht aus einem Weidengeflecht das die Gebärmutter der Erde symbolisiert. Es wird mit Decken abgedichtet. In der Hütte befindet sich das so genannte Feuerloch, hier werden Steine die draußen in einem großen Feuer zum Glühen gebracht wurdern aufgeschichtet. Durch Wassergüsse auf die heißen Steine ensteht Dampf. Die Teilnehmer sitzen im Kreis in der Hütte um das Feuerloch. Es wird eine harmonische Alchemie aus Feuer, Wasser, Luft und Erde hergestellt. In mehreren Runden des Schwitzens werden Körper, Seele und Geist gereinigt und balanciert.

In der Klangschwitzhütte wird im Gegensatz zu anderen Hütten nicht gesprochen. Es wird durch gemeinsame Gesänge und Klänge ein akustisches Kraftfeld erzeugt. Dies erleichtert in einem tranceartigen Zustand den Zugang, zu den tiefen Schichten des Selbst. Ihre Ausrichtung und Bewusstwerdung hilft, sich der eigenen Kraft auf neue Art zu öffnen. Es geht um das unmittelbare Erfahren durch Klang und Schwingung, die uns selbst entströmen, als Teil der GRUPPE. Mensch, der mehr ist, als Gedanken und Worte. In harmonischer Begegnung mit Feuer, Wasser, Erde, Luft...und der Essenz, dem Klang.

Sonnwendhütte
Sommersonnwende - Der längste Tag und die kürzeste Nacht im Jahr. Der Anfang des Sommers. In der Natur beginnt die Zeit der Reifung im Pflanzenreich. Bei den Tieren dient der Sommer der Brutpflege und Aufzucht von Jungtieren. Die Menschen nutzten die Sommerzeit für die Jagd und das Einbringen der Ernte. Thema dieser Schwitzhütte ist, zu fühlen wie und was wir säen. Was wir ernten und jagen, welche Kraft und dabei hilft.

Bitte mitbringen:

Warme Unterlage für die Schwitzhütte z.B Isomatte oder ähnliches, zwei große Handtücher, Bademantel und Wasser

Teilnehmerzahl:

max. 15 Personen

Dauer:

Mit Vorbereitungen wie Steine sammeln, Schwitzhütte abdecken, Feuer machen ca. sechs Stunden.

Sommercamp 2009 - Karolinenhof / Das Feuer der eigenen Mitte

Der Tanz mit den Elementen Wasser, Erde, Luft und Feuer führt zu Balance zwischen Gefühl, Körper, Verstand, Geist und Eros. Die Begegnung mit der Natur führt ins eigene Zentrum. Das Medizinrad, Kontakt mit unserem Krafttier, die Schwitzhütte und die Macht der Klänge öffnen uns Wege zu unserer Ursprünglichkeit.

Ein Sommerabenteuer für Menschen die das Unbekannte lieben und einen Schritt weiter gehen wollen. Wir verbringen diese Tage auf dem Karolinenhof, einem wunderschönen Gehöft inmitten des Mainhardter Waldes. Dieser geschützte Ort inmitten der Natur bietet uns den Rahmen für Schwitzhütten und Zeremonien. Als Gruppenraum dient uns das Tipi vor Ort. Kraftvolle Bewegungen und Klänge weisen uns Wege zu Inseln der Kraft in uns.